Jana Kerima Stolzer

seit 2014 Studium an der Kunstakademie Münster bei Aernout Mik
2010-2015 Studium der Fotografie an der Folkwang Universität der Künste, B.A.

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take a dip. fluxional leisure time. come here.
2-Kanal Videoinstallation, 2015

Von der Arbeit in das Vergnügen. Bilder, nichts als Bilder, bunt, grell, laut. Zeichen, zu schnell um zu entziffern, nichts greifbar, endloser Fluss.
Verflüchtigung. Die massiven Bürogebäude als Konstante. Arbeit, tagein, tagaus. Transparente Fassaden, und doch verschlossen. Technik denkt neu und verortet. Unterhaltung als Industrie. Distribution durch Internet, immer da, ständig verfügbar. Real überall. Verschwinden, abdriften, eintauchen. Hier und Jetzt.

 

Untitled progress (because of personal needs) Part 1 + 2 (2014)

»Marketing terms were heading towards a new ice age, on this time the world won‘t be covered in frozen water, but in a network of intuitive customer experiences, a tapestry of products and services that are responsive and customized to meet the individual needs of consumers; and this will be a world in which brands are no longer emblems worn by companies but operating systems, designed and dedicated to improve the lifes of their customers. And as with the first ice age everything that came before it, will die.«

 

This is the art of how to play with spoons.
HD Video, Loop, 2014

 

Der Felsblock, der zu schwer für mich ist, um ihn wegzuschieben, ist andererseits bestens dazu geeignet, um von ihm aus die Lanschaft zu betrachten.
Zwei-Kanal HD Videoinstallation

Ein Tisch dient als universales Objekt der Untersuchung, von dem ausgehend weitere Bilder anknüpfen, bis das scheinbar Innere des Gegenstandes erlangt wird. Ton wird dem Bild entnommen, an späterer Stelle wieder hinzugefügt, Texte in Form von Zitatfragmenten den Bildern gegenübergestellt. Der Blick des Betrachters sensibilisiert sich, erhält eine Richtung wird getäuscht und überrascht. Die Arbeit versteht sich als eine Studie der eigenen Wahrnehmung bezogen auf Alltagsmomente sowie die Dinge, die mit einer Selbstverständlichkeit erfasst und benannt werden ohne sich der eigenen latent präsenten Vorstellungskraft bewusst zu sein.